Best vacation in my life

Aloha guys 🌺

Seit meinem letzten Post habe ich eine wunderschöne Zeit auf Maui verbracht, dem vermutlich schönsten Ort an dem ich jemals war! Jetzt gerade bin ich im Flugzeug und beim Abflug hab ich wirklich geweint, als wir über die Insel geflogen sind hab ich nur die ganze Zeit gedacht „Vielleicht komme ich nie wieder hier her“ Ich habs ja schon mal gesagt, aber von Deutschland ist Hawaii einfach super weit weg und ich hab echt Angst, dass diese Woche jetzt die einzige in meinem Leben war, die ich an diesem unglaublichen Ort verbringen durfte.

Es ist einfach so unbeschreiblich schön dort, man findet keine Worte dafür. Auf Fotos sieht die Landschaft einfach grün aus, aber kein Foto beschreibt annähernd wie viele unterschiedliche Grüntöne dort sind. Ich hab gehört die Hawaiianer haben 50 Worte für Grüntöne und selbst die reichen vermutlich noch nicht aus! Das grün bildet so einen starken Kontrast zum schwarzen Lavagestein und dem tiefblauen Meer! Die Natur auf dieser Insel ist so anders, als alles was ich in meinem Leben bisher gesehen habe, es gibt grünen Urwald mit wilden Wasserfällen und Blumen und Vögeln und auf der anderen Seite die Vulkane Haleakalā und Waihee auf denen kein Grashalm wächst und alles aus schwarzem und rotem Lavagestein besteht.

Außerdem fand ich einfach das Lebensgefühl dort toll, die Menschen sind so freundlich und relaxed, es geht einfach darum sein Leben zu leben, Spaß zu haben, die Sonne zu genießen. Jeder läuft 24/7 Barfuß oder in Flipflops rum und niemand interessiert sich dafür, was man anhat oder wer man dort ist wo man herkommt. Das Wort, dass es am besten beschreibt, wie es ist dort zu sein, ist frei.

Ich glaube man merkt, dass ich die Zeit sehr genossen hab, trotzdem freue ich mich jetzt auch meine Gastfamilie wiederzusehen, ich hab meine kleinen Cuties echt vermisst, auch wenn ich ein bisschen Probleme damit habe, wieder ins kalte Boston zurückzugehen.

Jetzt hab ich ja noch nicht wirklich erzählt, was ich alles so gesehen und gemacht hab, aber ich möchte auch nicht dass der Post jetzt zu lang wird, deshalb mach ich das extra.

Mahalo an alle die das gelesen haben und Aloha everybody 🌺

Monatsupdate #8

Whoop whoop, das ist mein erstes Monatsupdate, das auch wirklich pünktlich kommt :D! Heute sind es genau 8 Monate, 243 Tage und das ist irgendwie eine verdammt lange Zeit. Trotzdem kann ich sagen, dass es mir gerade so gut geht, wie noch nie seit ich in den States bin. Ich denke mein achter Monat war vermutlich bisher der glücklichste überhaupt und das liegt einfach an meiner neuen Gastfamilie! Ich fühle mich hier so wohl, ich liebe meine Mädels über alles, meine Hostdads mögen mich und ich sie auch und sie akzeptieren und respektieren mich und meine Arbeit!

Long Story short: Ich hab endlich die Gastfamilie gefunden, die ich mir immer gewünscht habe und ich frage mich jetzt schon, wie ich hier in 4 Monaten einfach wieder weggehen soll!

Passiert ist in diesem Monat sonst eigentlich nicht so viel, ich lebe mich so langsam auch hier in Melrose ein und hab ein paar Freunde gefunden. Außerdem waren letztes Wochenende meine Freundinnen aus New York hier, was total schön war und wir hatten eine richtig kitschige Reunion mit aufeinander zurennen und in die Arme fallen, während alle umstehenden Leute uns zugeschaut haben :’D

Eine andere Sache, die passiert ist, ist dass ich meine zweite Urlaubswoche sehr kurzfristig geplant und gebucht habe und ich bin sehr aufgeregt, denn sie beginnt schon morgen und es geht nach… HAWAII!!! Ich werde morgen in aller herrgottsfrühe zum Flughafen fahren und dann über Phoenix nach Maui fliegen, wo ich bis nächsten Samstag bleibe und ich kann gar nicht beschreiben wie unfassbar aufgeregt ich eigentlich bin. Ich weiß auch nicht, Hawaii, das hört sich immer wie ein Traum an, von Deutschland ist es einfach so weit weg, das fast niemand dort wirklich als Urlaub hingehen würde, deshalb hab ich auch eigentlich nie wirklich darüber nachgedacht tatsächlich dort meine zweite Urlaubswoche zu verbringen!

Ich hoffe wirklich, dass die Technik-Annie es schafft irgendwie ein paar Bilder von Hawaii dann auch hochzuladen :’D

Das wars dann auch wieder von mir, habt einen schönen Tag und wir sehen (oder lesen) und beim nächsten Post!

xoxo Annie

A day in my life

Freunde der Sonne, nachdem ich jetzt gestern Abend mal wieder geupdatet habe, ist mir auch wieder aufgefallen wie viel Spaß mir das Schreiben eigentlich macht und dachte, da schreib ich doch gleich noch einen zweiten Beitrag hinterher.

Nachdem ich ja jetzt schon drei komplett verschiedene Gastfamilien hatte, wollte ich mal meinen Tagesablauf in meiner ersten und in meiner dritten Gastfamilie vergleichen die unterscheiden sich nämlich sehr, das Leben mit Schulkindern ist einfach ganz anders als das mit zwei kleinen Kiddies.

In meiner ersten Gastfamilie hat mein Arbeitstag um 7 Uhr angefangen und ging los mit Kinder wecken, für die Schule fertigmachen und dort hinbringen. Ab 8.30 Uhr war ich dann auch schon wieder off bis um 2.30, wobei ich einmal die Woche die Wäsche machen musste und ab und zu das Dinner vorbereiten. Meinen freien Morgen hab ich dann meistens mit meinen Freundinnen oder Netflix verbracht oder Sport (leider eher selten :D) und ab 2.30 musste ich dann zur Schule fahren um meine Kids abzuholen. Der Nachmittag bestand dann größtenteils aus Hausaufgaben und activities wie Ballett, Pfadfinder, Gitarrenunterricht oder Hebrew School. Gegen 6.30 Uhr hab ich dann das Dinner vorbereitet und gegen 7 sind auch meistens meine Gasteltern heim gekommen, was manchmal bedeutete, dass ich off war aber oft musste ich auch bis um 9 arbeiten um die Hausaufgaben fertigzumachen und solche Dinge. Das ist eben so mit größeren Kinder, sie sind morgens nicht da, weshalb man eben abends länger arbeitet, aber auch nicht bei jeder Gastfamilie. Alles in allem hatte ich meistens 35 bis 40 Arbeitsstunden bei 45 erlaubten Stunden die Woche, was natürlich sehr schön ist und einem viel Freizeit lässt.

In meiner jetzigen Familie arbeite ich wirklich jede Woche meine 45 Stunden, da meine Mädels nicht in den Kindergarten gehen und deshalb den ganzen Tag zu Hause sind. Mein Tag startet immer unterschiedlich, je nachdem, wann mein einer Hostdad zur Arbeit muss, aber meistens zwischen 8 und 10 Uhr und dann arbeite ich fast jeden Tag 10 Stunden. Die Mädchen und ich spielen dann zusammen oder lesen Bücher und machen Puzzles, wobei sie auch sehr viel zu zweit spielen und mich gar nicht brauchen, was es mir ein wenig leichter macht! Außerdem haben sie jeden Tag der Woche eine Class im YMCA, zum Beispiel Gymnastics, Swimming oder Kochen für Kinder. Sonst gehen wir viel in die Bücherei oder zum Spielplatz und haben Playdates mit anderen aupairs und ihren Hostkids. Anders als in meiner ersten Gastfamilie bin ich hier immer off sobald einer meiner Hostdads zu Hause ist. Allerdings muss ich fast jedes Wochenende arbeiten und meistens einen Abend die Woche, wenn die beiden eine Datenight machen wollen, wie zum Beispiel heute abend.

 

Ich finde beide Arbeitsalltage ganz schön, natürlich ist mein neuer Alltag sehr viel anstrengender und länger, aber es bereitet mir auch sehr viel Freude mit meinen zwei kleinen Cuties Zeit zu verbringen!

Ich hoffe der Beitrag war jetzt nicht zu lang und danke fürs Lesen!

Alles Liebe und bis bald 😀

xoxo Annie

Ich lebe noch :D

SHAME ON ME!!!! Shame on me for not updating in such a long time!

Ja tut mir wirklich leid, dass so lange nichts mehr Neues von mir kam, aber ja ich lebe noch und mir geht es (endlich) wieder gut und ich bin (endlich) wieder mal so richtig glücklich.

Mittlerweile bin ich schon über 7 Monate hier und selbstverständlich ist sehr viel passiert seit meinem letzten Update (shame on me again) deshalb fasse ich hier jetzt mal die wichtigsten Dinge zusammen.

Wie ich ja bereits geschrieben habe, war ich aus sehr unglücklichen Gründen im Rematch und bin bei einer Familie in Chappaqua gelandet bei der ich allerdings leider todunglücklich war, worauf ich jetzt aber gar nicht so genau eingehen will, also nur so viel: Unverschämte verzogene Hostkids und zwei Gasteltern die nie die Regeln des Programms eingehalten haben. Also bin ich nach etwas mehr als einem Monat erneut ins Rematch gegangen und habe jetzt eine wundervolle Familie in Boston gefunden, bei der ich jetzt seit ungefähr einem Monat bin. Hier geht es mir wirklich sehr gut, ich liebe meine Hostkids über alles und auch meine Hostdads (ja ich habe zwei Gastväter :)) sind super lieb und auch die ersten Gasteltern, die mir sagen, dass sie mich wirklich schätzen und sich bedanken für das was ich mache. Insgesamt hab ich diese Familie wirklich sehr gern und bin so froh diese Entscheidung getroffen zu haben!

In meiner kurzen Zeit bei meiner zweiten Gastfamilie hatte ich allerdings auch eine ganz tolle Woche, nämlich mein Urlaub in Florida mit zwei sehr guten Freundinnen (kommentiert mal bitte alle bei Jaquis Blog dass sie updaten soll :D). Nach einer ungewöhnlichen Flugroute von New York nach Miami (New York – Detroit – Orlando – Miami) sind wir angekommen und hatten Weihnachten bei 30 Grad am Strand. In den Everglades haben wir Alligatoren gesehen und einer war keinen Meter von uns entfernt! Außerdem haben wir einen Zwei-Tages-Trip nach Key West gemacht, der wunderschön war. Anschließend ist unsere eine Freundin zurück nach New York geflogen und Jaqui und ich weiter nach Atlanta in Georgia, wo wir eine andere Freundin getroffen haben. Dort haben wir das Coca Cola World gesehen und hatten einen ganz tollen Tag bei Six Flags und sind dann mit dem Bus weiter nach Myrtle Beach in South Carolina, wo wir Silvester verbracht haben. Wir haben das Feuerwerk gesehen (um 8 Uhr abends, die Menschen in Myrtle Beach sind komisch) und um 12.30 alle drei geschlafen (#aupairlife). Und dann ging es auch für uns back to New York.

Ich werde jetzt noch versuchen unten ein paar Bilder einzufügen, aber die Technik-Annie ist leider recht unbegabt, also entschuldige ich mich jetzt gleich falls es nicht klappt 😀

Danke fürs Lesen, ich hoffe ich schaffe es jetzt mal wieder regelmäßiger zu updaten!

xoxo Annie

 

Florida 1 Florida 2Florida 3Florida 4Florida 5Atlanta

 

Monatsupdate #3 & #4

Hallo ihr Lieben, ich weiß, es ist eine Weile her in der unfassbar viel passiert ist und ich habe zwei Monatsupdates nicht geschrieben, I’m sorry. Mittlerweile bin ich schon fast 5 Monate hier.

Aber jet berichte ich erstmal kurz über diese zwei Monate.

Das aufregendste im 3. Monat war vermutlich der weltberühmte New York City Marathon bei dem Bella und ich als Volunteers geholfen haben, das heißt wir haben Wasser und Gatorade ausgegeben an die Läufer, das war eine ziemlich coole Erfahrung und ich würde es jedem zukünftigen Aupair empfehlen, das zu machen wenn man die Chance dazu hat. Generell kann ich sagen, nehmt jede Erfahrung mit, alles wozu ihr die Chance bekommt, besonders wenn es kostenlos ist. Erfahrungen kann einem keiner mehr nehmen und sie sind das, was dein Aupair-Jahr amazing machen!

Außerdem war im dritten Monat natürlich Halloween, was eben auch ziemlich cool war. Das ist echt ganz anders als in Deutschland, in Pleasantville wurde sogar eine Straße abgesperrt, damit die Kinder in Ruhe zu den Häusern gehen können. Die Häuser werden alle geschmückt, eines hatte ganz viele Skelette draußen stehen und riesengroße Augen in den Fenstern.

Über meine Gefühlslage im dritten Monat kann ich nur sagen der verflixte dritte Monat. Ich hatte sehr viel Heimweh. Vielen geht es so im dritten Monat, es ist einfach so dass die aufregende erste Zeit vorbei ist, sozusagen der „Honeymoon“ und man beginnt zu realisieren, was eben doch nicht so toll ist, außerdem weiß man, dass es noch ganze 9 Monate sind, bis es wieder nach Hause geht, was eben echt lang ist. Dafür muss ich sagen, dass meine Freundinnen und ich mittlerweile schon sehr eng sind, diese Erfahrung Aupair zu sein, die wir teilen, bringt uns echt eng zusammen, vor allem Bella und ich sind uns sehr sehr nahe.

Und dann komme ich auch schon zum vierten Monat…well, es ist jetzt was passiert, was mein ganzes Leben hier auf den Kopf gestellt hat. Ich werde ein extra Update dazu schreiben, aber um es kurz zu fassen: Ich war im Rematch, was ich echt niemals erwartet hätte, seit gestern bin ich jetzt bei meiner neuen Gastfamilie, aber all das gehört auch eigentlich in den fünften Monat.

Auf jeden fall danke an alle, die bis hierher gelesen haben, ihr hört bald wieder von mir!

Eure Annie

Monatsupdate #2

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zu meinem zweiten (was?!) Monatsupdate!

Unfassbar, dass es wirklich schon zwei Monate sind, einerseits habe ich immer noch das Gefühl ich wäre letzte Woche erst angekommen, andererseits fühle ich mich als würde ich schon Jahre hier leben. Ich beginne jetzt auch erst mal von meiner Gefühlslage diesen Monat und dann, was alles so passiert ist.

Also heute kann ich sagen, es geht mir gut, also so richtig gut. Solche Tage erkennt man immer daran, dass ich nicht so viel an zu Hause denke, natürlich vermisse ich alle, aber ich denke nicht ständig an sie und bin eben einfach froh, jetzt gerade hier zu sein. Aber ich hatte diesen Monat auch mal die erste größere Heimwehattacke, zum einen war ich ziemlich erkältet und zum anderen, hatte ich diesen Monat zwei oder drei mal eine Situation, wo ich mich in meiner Gastfamilie nicht so wohl gefühlt habe, worauf ich jetzt auch eigentlich gar nicht näher eingehen möchte, jetzt ist alles geklärt und ich fühle mich hier sehr wohl. Meine Beziehung zu meinen Kindern, ganz besonders zu meiner Kleinen wird immer besser, was ich sehr schön finde. Man merkt, sie vertrauen mir und fragen nicht mehr ständig, wann ihre Eltern nach Hause kommen.

Passiert ist diesen Monat nicht wirklich viel, was einfach daran liegt, dass die Schule begonnen hat und mich und die Kids ziemlich auf Trab hält. Aber angefangen hat mein zweiter Monat mit der Woche mit meiner Familie, von der ich ja schon berichtet habe, Samstags ist dann meine Gastfamilie aus Disneyworld wiedergekommen und das war echt richtig schön, ich hab mich total gefreut meine Kids wiederzusehen. Außerdem haben sie mir Geschenke mitgebracht, was mich total überrascht und gefreut hat: Eine Sweatshirtjacke mit Minniemouse-Öhrchen darauf, ein Simba-Stofftier (meine Kleine weiß, dass König der Löwen einer meiner Lieblingsfilme ist), einen Pin und dann hat mein Großer beim Disney-Halloween alle Süßigkeiten mit Nüssen gesammelt, weil er ja dagegen allergisch ist. Am Mittwoch, nachdem sie wiedergekommen sind war dann der erste Schultag, was hier ja ein Riesending zu sein scheint. Ich war total verwundert, da haben wirklich Leute Plakate in die Fenster gehängt oder Girlanden, wo „Back to School“ draufstand und wir haben morgens Fotos in allen möglichen Konstellationen gemacht: Jedes Kind alleine, beide Kinder zusammen, beide Kinder mit Eltern, die Kinder mit mir, mit nur einem Elternteil, vor der Schule, nach der Schule, am Platz im Klassenzimmer, und und und. Und mit dem ersten Tag wurde es dann bei uns auch ganz schön stressig, meine Kinder haben ja beide sehr viele Freizeitaktivitäten, montags tanzen und Soccer, dienstags tanzen und hebräische Schule, mittwochs Soccer, Donnerstags Gitarre und Freitags Lacrosse, nebenher haben beide auch noch Hausaufgaben und müssen jeden Tag lesen üben. Das ist auch etwas, was hier ganz anders ist, als in Deutschland: Die Kinder haben hier einfach so viele Freizeitaktivitäten, da kann man sich nicht mal mittags spontan verabreden, jedes Playdate wird Wochen vorher geplant.

Aber so langsam bekomme ich Routine und dann ist das Ganze eben einfach der Alltag. Heute ist allerdings nochmal etwas Besonderes: Heute ist Rosh Hashanah, mein erster jüdischer Feiertag, den ich miterlebe und ich bin schon total gespannt. Meine Hostmum steht schon den ganzen Tag in der Küche und bereitet alles fürs Dinner vor. Aber vom diesem Feiertag werde ich dann in meinem nächsten Update berichten.

Danke an alle die bis hierhin gelesen haben 😀

xoxo Annie

 

Eine Woche mit meiner Familie

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch von einer sehr sehr schönen Zeit berichten. Am 26. August ist meine Gastfamilie frühmorgens in den Urlaub nach Disneyworld geflogen und ich bin zu Hause geblieben. Aber noch am selben Tag ist meine richtige Familie hier her gekommen, um für ein paar Tage bei uns zu wohnen. Auch wenn ich mich erst eine Woche vorher in Boston von ihnen verabschiedet habe, war es sooo schön sie wiederzusehen und den Samstag haben wir erstmal hier in Pleasantville verbracht und ich habe ihnen die wunderschöne Umgebung gezeigt.

Am Sonntag sind wir dann ins Outlet-Center Woodbury Common gefahren, das ich jedem der gerne shoppt wärmstens empfehlen kann :D. Wir haben auch wirklich ausgiebig eingekauft (danke Papi :*), zum Beispiel haben meine Schwester und ich jeder einen wunderschönen Rucksack bekommen, womit wir auch die ganze Woche rumgelaufen sind, was wir in Deutschland nie tun würden, also mit dem gleichen Rucksack rumlaufen, aber jetzt wo der eine Zwilling in New York rumrennt und der andere in Stuttgart ist das irgendwie cool :).

Am Montag sind wir nach New York gefahren und haben das One World Observatory besucht, was echt richtig toll war, die Aussicht ist der Wahnsinn.

Den Dienstag haben wir in White Plains verbracht und hier bei uns zu Hause und am Mittwoch ging es nochmal in die Stadt, zur Brooklyn Bridge und in den Highline Park.

Ja und am Donnerstag ist dann der Tag des großen Abschieds gekommen, der auch wirklich schwer war. Ich hab nochmal ziemlich viel geheult, obwohl ich ja schon weiß, dass für mich hier alles gut ist. Der Abschied hier war ganz anders als der damals am Flughafen, denn eigentlich weiß ich ja schon, dass ich mich mit meiner Gastfamilie gut verstehe und mich hier wohl fühle, ich weiß, dass ich hier Freunde habe und ich glaube auch der Abschied wäre nur halb so schlimm gewesen, wenn ich nicht die nächsten drei Tage komplett alleine gewesen wäre, aber meine Gastfamilie war in Florida, Bella im Urlaub und auch sonst war von meinen Freunden keiner zu Hause :/.

Aber diese drei Tage habe ich auch rumgekriegt, indem ich ungefähr 50 Filme gesehen habe :’D und am Samstag war meine Gastfamilie auch wieder da. Ich habe in der Woche echt realisiert wie lieb ich meine Kinder jetzt schon habe, weil ich sie auch in der einen Woche richtig vermisst hab und generell wie wohl ich mich hier in Pleasantville fühle.

Danke an alle die diesen sehr langen Post jetzt gelesen haben :’D Ich werde unten noch ein paar Bilder einfügen, sorry für die etwas seltsame Formatierung, ich habs nicht besser hingekriegt 😀 #computergenie

xoxo Annie

One World Observatory21745185_1426026980817925_1713320691_o21745121_1426027050817918_560895284_oOne World Observatory 2

Ein Wochenende in Boston

Hallo ihr Lieben,

heute kommt jetzt das versprochene Update über mein Wochenende in Boston, wie in meinem Monatsupdate schon erwähnt ging es am 18.8. los, allerdings erst mittags um 4, weil meine Kleine noch eine Mary Poppins Aufführung hatte, die wir vorher noch angeschaut haben. Entsprechend spät waren wir dann auch in Boston, wo wir uns dann direkt mit meiner Familie bei einem Asiaten zum Essen getroffen haben. Es war so schön, sie wiederzusehen und ich glaube mit meiner Schwester hab ich mich an diesem Wochenende so gut verstanden, wie schon lange nicht mehr (hab dich lieb du Nervensäge :*).

Gewohnt habe ich an diesem Wochenende mit meiner Gastfamilie in einem Appartement und meine richtige Familie in einem Hotel, deshalb haben wir uns dann am nächsten Morgen bei Starbucks getroffen um zusammen eine Duckboat Tour zu machen, wo wir von der Stadt total viel gesehen haben, die echt wunderschön ist.

Danach haben wir noch alle zusammen das Paul Revere Haus angeschaut, das war ein Revolutionär in der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung. Danach haben sich unsere Wege getrennt und meine Mum, meine Hostmum, meine Schwester, meine Kleine und ich sind zusammen eine bisschen bummeln gegangen und mein Dad, mein Hostdad und mein Großer wollten die USS Constitution sehen, ein Schiff, das man im Bostoner Hafen besichtigen kann. Abends waren wir alle gemeinsam beim Italiener essen.

Den nächsten Tag haben wir getrennt verbracht, meine Gastfamilie wollte ins Science Museum, während ich mit meiner Familie einfach ein bisschen durch die Stadt gelaufen bin.

Und dann war das Wochenende auch schon vorbei und ich bin mit meiner Gastfamilie zurück nach New York gefahren, der Abschied von meiner Familie war allerdings ganz okay weil wir uns schon eine Woche danach wiedergesehen haben, was ich in einem anderen Update nochmal beschreiben werde.

Also für jeden der sich überlegt, Boston mal anzuschauen, macht das, die Stadt ist wunderschön und eine Reise dahin lohnt sich auf jeden Fall!

xoxo Annie

Monatsupdate #1

Hallo ihr Lieben,

auch wenn mein Einmonatsjubiläum bei meiner Gastfamilie schon vorbei ist kommt hier trotzdem ein Monatsupdate dazu. Also, am 21.8.2017 war ich einen Monat bei meiner Gastfamilie und ich fasse jetzt mal ein bisschen zusammen, was in diesem Monat alles so passiert ist.

Am Anfang steht natürlich mein Arrival hier in Pleasantville, was ja ziemlich aufregend war, einfach die gesamte erste Zeit hier war so spannend und auch anstrengend für mich und ich hätte nicht gedacht, dass man so viel Zeit braucht, um sich an einem neuen Ort und vor allem in einer neuen Familie einzugewöhnen. Aber mittlerweile kann ich wirklich sagen, ich bin angekommen. Ich fühle mich hier zu Hause, ich habe Freunde und mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich super.

Am 12. August war dann mein erstes größeres „Event“, da habe ich nämlich mit meinem Hostdad und meinem Großen ein Soccermatch von den New York Red Bulls in der Red Bull Arena in New Jersey gesehen, was echt richtig cool war und worauf ich mich auch echt gefreut hatte. So ein Match hier in Amerika ist nochmal etwas ganz anderes als in Deutschland, denn hier wird sogar aus einem simplen Freundschaftsspiel ein Riesenevent gemacht, das Spiel wurde mit Feuerwerk eröffnet und Tänzern, ich kam mir vor wie bei der Eröffnung der WM :’D. Es war auf jeden Fall sehr cool, so was hier gesehen zu haben.

Eine Woche später, am 18.8. bin ich dann mit meiner Gastfamilie nach Boston gefahren, wo wir meine richtige Familie getroffen haben, die Boston als einen Stopp auf ihrer Reise an der Ostküste hatten. Aber über das ganze Boston-Wochenende werde ich noch einen extra Beitrag schreiben.

Am Montag, nachdem wir aus Boston zurückgekommen sind, war auch schon der 21., womit mein erster Monat hier vorbei war.

xoxo Annie

Already 3 weeks in the US

Hallo ihr Lieben,

hier kommt endlich das nun schon recht späte Update, in dem ich alles über meine ersten beiden Wochen in meiner Gastfamilie berichte. 

Wir sind von der Training School mit dem Bus nach White Plains gefahren, wo eigentlich alle au pairs hier im Umkreis von ihren Gastfamilien abgeholt wurden. Als es dann so weit war, dass wir den Busstop von weitem gesehen haben und auch die Familien, die dort standen, sind alle so nervös geworden und es gab ein richtiges Geschrei im Bus :’D Aber ich hab mich von Anfang an mit meinen Gasteltern super verstanden und auch die Kinder waren eigentlich gar nicht schüchtern. Jetzt lebe ich schon über zwei Wochen hier und fühle mich schon so richtig zu Hause, es kommt mir auch so vor als wäre es viel länger und andererseits ist es krass das es schon zwei Wochen sind. 

Zu sagen, dass die Arbeitstage hier nicht anstrengend wären, wäre echt gelogen, aber trotzdem hab ich bisher echt Spaß daran. Manchmal bringen mich meine zwei Kiddies echt auf die Palme und dann sagen sie wieder etwas, wofür du sie am liebsten knutschen würdest. 

Lange Rede, kurzer Sinn: Mir geht es hier echt gut, ich fühle mich in meiner Familie total wohl und habe auch echt nicht arg Heimweh oder so, was sicherlich auch daran liegt, dass ich hier so schnell Freunde gefunden habe. Bella und Theresa waren ja sowieso mit mir in der Training School und hier wohnen so viele au pairs, dass man sich wirklich nicht schwer tut, Leute kennenzulernen. Morgen ist auch schon mein erstes LCC meeting, wo ich auch nochmal Leute kennenlernen werde, die fast alle in Pleasantville wohnen. 

Diesen Samstag findet auch schon das erste aufregende Event statt, dass für mich in nächster Zeit stattfindet: Ich gehe mit meinem Hostdad und meinem Großen zu einem Soccermatch der New York Red Bulls in der Red Bull Arena. Und am Wochenende danach geht es dann schon zum ersten Wochenendtrip nach Boston, womit ich dann schon zwei Punkte von meiner Bucket list streichen kann. Aber von beiden „Events“ werde ich nochmal genauer berichten. 

Gute Nacht beziehungsweise in Deutschland auch fast schon wieder guten Morgen:))

xoxo Annie