Monatsupdate #2

Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zu meinem zweiten (was?!) Monatsupdate!

Unfassbar, dass es wirklich schon zwei Monate sind, einerseits habe ich immer noch das Gefühl ich wäre letzte Woche erst angekommen, andererseits fühle ich mich als würde ich schon Jahre hier leben. Ich beginne jetzt auch erst mal von meiner Gefühlslage diesen Monat und dann, was alles so passiert ist.

Also heute kann ich sagen, es geht mir gut, also so richtig gut. Solche Tage erkennt man immer daran, dass ich nicht so viel an zu Hause denke, natürlich vermisse ich alle, aber ich denke nicht ständig an sie und bin eben einfach froh, jetzt gerade hier zu sein. Aber ich hatte diesen Monat auch mal die erste größere Heimwehattacke, zum einen war ich ziemlich erkältet und zum anderen, hatte ich diesen Monat zwei oder drei mal eine Situation, wo ich mich in meiner Gastfamilie nicht so wohl gefühlt habe, worauf ich jetzt auch eigentlich gar nicht näher eingehen möchte, jetzt ist alles geklärt und ich fühle mich hier sehr wohl. Meine Beziehung zu meinen Kindern, ganz besonders zu meiner Kleinen wird immer besser, was ich sehr schön finde. Man merkt, sie vertrauen mir und fragen nicht mehr ständig, wann ihre Eltern nach Hause kommen.

Passiert ist diesen Monat nicht wirklich viel, was einfach daran liegt, dass die Schule begonnen hat und mich und die Kids ziemlich auf Trab hält. Aber angefangen hat mein zweiter Monat mit der Woche mit meiner Familie, von der ich ja schon berichtet habe, Samstags ist dann meine Gastfamilie aus Disneyworld wiedergekommen und das war echt richtig schön, ich hab mich total gefreut meine Kids wiederzusehen. Außerdem haben sie mir Geschenke mitgebracht, was mich total überrascht und gefreut hat: Eine Sweatshirtjacke mit Minniemouse-Öhrchen darauf, ein Simba-Stofftier (meine Kleine weiß, dass König der Löwen einer meiner Lieblingsfilme ist), einen Pin und dann hat mein Großer beim Disney-Halloween alle Süßigkeiten mit Nüssen gesammelt, weil er ja dagegen allergisch ist. Am Mittwoch, nachdem sie wiedergekommen sind war dann der erste Schultag, was hier ja ein Riesending zu sein scheint. Ich war total verwundert, da haben wirklich Leute Plakate in die Fenster gehängt oder Girlanden, wo „Back to School“ draufstand und wir haben morgens Fotos in allen möglichen Konstellationen gemacht: Jedes Kind alleine, beide Kinder zusammen, beide Kinder mit Eltern, die Kinder mit mir, mit nur einem Elternteil, vor der Schule, nach der Schule, am Platz im Klassenzimmer, und und und. Und mit dem ersten Tag wurde es dann bei uns auch ganz schön stressig, meine Kinder haben ja beide sehr viele Freizeitaktivitäten, montags tanzen und Soccer, dienstags tanzen und hebräische Schule, mittwochs Soccer, Donnerstags Gitarre und Freitags Lacrosse, nebenher haben beide auch noch Hausaufgaben und müssen jeden Tag lesen üben. Das ist auch etwas, was hier ganz anders ist, als in Deutschland: Die Kinder haben hier einfach so viele Freizeitaktivitäten, da kann man sich nicht mal mittags spontan verabreden, jedes Playdate wird Wochen vorher geplant.

Aber so langsam bekomme ich Routine und dann ist das Ganze eben einfach der Alltag. Heute ist allerdings nochmal etwas Besonderes: Heute ist Rosh Hashanah, mein erster jüdischer Feiertag, den ich miterlebe und ich bin schon total gespannt. Meine Hostmum steht schon den ganzen Tag in der Küche und bereitet alles fürs Dinner vor. Aber vom diesem Feiertag werde ich dann in meinem nächsten Update berichten.

Danke an alle die bis hierhin gelesen haben 😀

xoxo Annie

 

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